Informationen & FAQs

was Du noch wissen musst

hier haben wir mal das Wichtigste zusammengestellt...

Wissenswertes - Fragen und Antworten zum Team-Training

Pädagogische Zielsetzung

Was ist Erlebnispädagogik?

betreute Programme für Gruppen oder Einzelpersonen, die gemeinsam aktiv sin und handlungsorientiert Aufgaben und Aktionen durchführen, die sie vor Herausforderungen stellt und Ihnen ermöglicht Grenzen zu erleben. Gelernt wird mit Kopf, Herz und Hand. Die Programme gestalten wir nach den Bedürfnissen der Gruppe. Am Ende machen wir uns gemeinsam bewusst, ,was wir erlebt haben (Reflexion). Damit kann daraus eine Lernerfahrung werden, die zu einer Entwicklung der Gruppe oder Persönlichkeit beiträgt.

Erlebnispädagogik ist ein wissenschafttlich erwiesenes Konzept. Das Lernen aus dem eigenem Handeln, mit alle Sinnen und aus einem aktiven Tun ist effektiv und nachhaltig.

Was kann Erlebnispädagigik bewirken?

wir stärken den Zusammenhalt und das Selbstvertrauen, erkennen Stärken und Schwächen und übernehmen Verantwortung, wir erfahren Sicherheit und zeigen Mut, wir lösen Probleme und spüren die Natur, wir leben Werte und entwickeln ein Bewusstsein für unseren Körper, wir lernen spielend und haben Spaß und übernehmen Verantwortung für unsere Gesundheit.

Wie wirkt Erlebnispädagogik?

Durch handlungsoreintieres Lernen, ausprobieren, Lösungen suchen und Neues wagen. Wir überschreiten Grenzen, ohne gleichzeitig ein Risiko einzugehen. Wir schaffen eine sichere Lernumgebung, die gleichzeitig Spielraum lässt, "Wagnise zu wagen". So klettern wir stets gut gesichert, wagen uns trotzdem in die Höhe. Wer Neues wagt, kann auch Neues dazu lernen. Wir entdecken uns und die Gruppe neu, indem wir in Aktionen lernen, wie die verschiedenen Rollen wirken und das am Ende gemeinsam reflektieren.

Ziele der Erlebispädagogik:

auf Basis eines klar formulierten Ziels, können mit den passenden Angeboten und Metheoden diese auch erreicht werden. Dabei ist in unseren Aktionen, häufig bereits der Weg das eigentlich Ziel. Persönlichkeits- und Gruppenentwicklung, Selbstvertrauen, Resilienz, Rollenverständnis, Grenzen erfahren, soziale Kompetenzen stärken wie Kommunikation, Kooperation, Vertrauen, Empathie und Verantwortung sind ebenso Ziele wie Werte und Normen zu vermitteln und Wissen und Können zu entwickeln.

Qualität:

ist uns wichtig. Wir sind deshalb Mitglied im Bundesverband für Individual- und Erlebnispädagogik und streben die Zertifizierung des Qualitätssiegels als Anbieter für Gruppenprogramme an. Einige unserer Qualitätsmerkmale:

- Sicherheit: bei uns gelten hohe Sicherheitsstandards. Es gibt ein Sicherheitskonzept, ein Notfallkonzept, ein Krisenkonzept und ein Risikokonzept. Wir haben ein Leitbild, ein Verhaltenskodex und ein Schutzkonzept. Wir schulen unsere Mitarbeitenden in allen Bereichen entsprechend und üben diese Szenarien ein (z.B. Rettung eines Teilnehmenden, 1.. Hilfe, etc.). Die Sicherheit der Anlage, unserer Programme und Methoden, die Sicherheit der Teilnehmenden und die Sicherheit der Trainer*innen in pysisch und psychischer Form ist oberste Prioritär unserer Einrichtung.

Qualifizierung:

wir schulen alle unsere Trainerinnen und Trainer in einer ausführlichen Schulung zum Hochseilgarten-Retter. Ebenso erhalten unsere Trainer*innen Schulungen im erlebnispädagogischen Umgang mit den Gruppen.

Betreuungsschlüssel:

wir betreuen Gruppen/Schulklassen mit ausreichend Trainer*innen. In der Regel sind wir > 15 Pers. immer mit zwei Trainern*innen am Start, machen das aber individuelle am Bedarf der Gruppe aus.

Vor- und Nachbereitung.

Wir führen vorab ein Gespräch über die Ziele und Erwartungen und stellen dafür euch Leitfäden und Methoden bereit.

Aktion und Reflexion:

über die Reflektion des Erlebten, möchten wir Raum schaffen, für Lernprozesse und Entwicklungen. Daraus lässt sich dann häufig ein Transfer in den Alltag herstellen.

Unsere Trainingsphilosophie...
  1. Unser Verständnis von Erlebnispädagogik

Die Angebote des Waldklettergartens Pforzheim basieren auf einem handlungs- und erfahrungsorientierten Lernverständnis.

Menschen lernen nachhaltig durch eigenes Erleben, aktives Handeln und gemeinsames Reflektieren von Erfahrungen. Natur und herausfordernde Situationen dienen dabei als Lernräume außerhalb des gewohnten Alltags.

Erlebnispädagogik verstehen wir daher nicht als Freizeitaktivität oder Event, sondern als pädagogisch gestalteten Entwicklungsprozess.

Im Mittelpunkt stehen:

  • persönliche Erfahrungen
  • soziale Lernprozesse
  • Selbstwirksamkeit
  • Verantwortung für sich und andere
  • gemeinsames Lernen in der Gruppe
  1. Lernen durch Erfahrung

Unsere Programme folgen dem Grundsatz:

Nicht das Erlebnis verändert Menschen – sondern die Bedeutung, die sie ihm geben.

Deshalb verbinden unsere Angebote konsequent:

Erleben → Reflexion → Transfer

Teilnehmende werden angeregt,

  • eigene Grenzen wahrzunehmen,
  • neue Lösungswege zu entdecken,
  • Vertrauen aufzubauen,
  • Kooperation aktiv zu gestalten.
  1. Herausforderung und Sicherheit

Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist das pädagogische Wagnis.

Teilnehmende dürfen Herausforderungen erleben, die subjektiv als ungewohnt oder anspruchsvoll wahrgenommen werden. Gleichzeitig schaffen wir einen sicheren Rahmen, in dem Risiken verantwortungsvoll minimiert werden.

Unsere Haltung lautet:

So viel Herausforderung wie möglich – so viel Sicherheit wie notwendig.

Sicherheit verstehen wir dabei sowohl körperlich als auch emotional.

  1. Die Rolle der Trainerinnen und Trainer

Trainerinnen und Trainer im Waldklettergarten Pforzheim verstehen sich als:

  • Prozessbegleiter
  • Lernraumgestalter
  • Beobachtende
  • Reflexionsmoderatoren

Sie geben keine Lösungen vor, sondern ermöglichen Erfahrungsräume, in denen Gruppen eigene Antworten entwickeln können.

Trainer handeln ressourcenorientiert:
Stärken werden sichtbar gemacht, Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

  1. Teilnehmende als aktive Gestalter

Teilnehmende sind keine Konsumenten eines Programms.

Sie gestalten ihren Lernprozess aktiv mit durch:

  • freiwillige Teilnahme
  • Mitentscheidung
  • Feedback
  • Reflexion eigener Erfahrungen

Freiwilligkeit ist dabei ein grundlegendes pädagogisches Prinzip.

  1. Individualität statt Standardprogramm

Jede Gruppe bringt eigene Voraussetzungen mit.

Unsere Programme entstehen daher auf Grundlage von:

  • Auftragsklärung,
  • Ist-Analyse,
  • Zielvereinbarung,
  • situativer Anpassung während der Durchführung.

Standardisierte Abläufe dienen der Qualitätssicherung — nicht der pädagogischen Vereinheitlichung.

  1. Nachhaltigkeit und Transfer

Ziel unserer Arbeit ist nicht das einmalige Erlebnis, sondern nachhaltige Entwicklung.

Transfer wird deshalb:

  • während der Durchführung angestoßen,
  • im Abschlussgespräch reflektiert,
  • durch Follow-Up-Impulse unterstützt.

Gruppen erhalten Anregungen, Erfahrungen in ihren Alltag zu integrieren und weiterzuführen.

  1. Zusammenarbeit mit Auftraggebenden

Auftraggebende verstehen wir als pädagogische Kooperationspartner.

Eine wirksame Maßnahme entsteht durch:

  • gemeinsame Zielklärung,
  • transparente Kommunikation,
  • Einbindung während des Programms,
  • gemeinsame Auswertung.
  1. Natur als Lernraum

Der Naturraum bietet Erfahrungsbedingungen, die im Alltag selten geworden sind:

  • unmittelbares Handeln
  • reale Konsequenzen
  • Bewegung
  • Wahrnehmung mit allen Sinnen
  • Entschleunigung

Die Natur wird dabei respektvoll genutzt und als schützenswerter Raum verstanden.

  1. Unser pädagogischer Anspruch

Unsere Arbeit verfolgt das Ziel, Menschen zu befähigen,

  • Verantwortung zu übernehmen,
  • Vertrauen zu entwickeln,
  • Herausforderungen zu begegnen,
  • Gemeinschaft aktiv zu gestalten.

Erlebnispädagogik verstehen wir als Beitrag zu persönlicher Entwicklung, sozialem Lernen und nachhaltigem Miteinander.

 

Was muss ich mitbringen und anziehen?

Wir empfehlen bequeme und robuste Kleidung, in der man sich gut bewegen kann. Bei Aktivitäten im Freien oder im Hochseilgarten sind geschlossene Schuhe mit griffiger Sohle von Vorteil. Turnschuhe reichen in der Regel aus. Ihr wisst ja: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Also bitte auf´s Wetter achten und warme, regen- oder sonnenschützende Kleidung anziehen und im Bedarfsfall sicherheitshalber Ersatzkleidung einpacken.

Die Ausrüstung für den Klettergarten (Klettergurt, Helm, Selbstsicherung und Seilrolle) wird von uns gestellt. Ansonsten braucht  ihr nur gute Laune und die Lust auf etwas Abenteuer mitbringen. Manche Kletterer bevorzugen Handschuhe beim Klettern (Fahrradhandschuhe oder Gartenhandschuhe).

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Gruppenveranstaltungen und Einzelbuchertermine finden bei jedem Wetter außer bei starkem Sturm, Gewitter, Extremregen oder extremer Kälte statt.  

Kommt bitte bei ungewisser Prognose ca. 1 Woche vorher auf uns zu - wir haben folgende Alternativen:

- durchziehen

- Indoor Variante. Als Veranstalter mit eigenem Equipment, bieten wir eine kostenlose Schlechtwettervariante an. Die Anmietung von Räumlichkeiten werden an Sie weitergereicht (i.d.R. ca. 250 €)

- verschieben

- (absagen)

Ablauf, Dauer und sonstige Informationen zum Team-Training
Anzahl Teilnehmer:

In der Regel sollten mind. 6 Teilnehmer dabei sein, da wir häufig in Kleingruppen Teams bilden. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit Einzelpersonen oder weniger als 6 Personen Programme durchzuführen. Bitte sprecht uns dazu individuell an.

Dauer:

Bei Gruppen mit Ein-Tages-Veranstaltungen wird eine individuelle Veranstaltungszeit zwischen 2 und 6 Stunden vereinbart.

sonstige Infos:

Ausgeschilderter Eingang für den Klettergarten am Parkplatz und im Wildpark.  Wir treffen uns in der Regel direkt am Klettergarten.

Toiletten hat es im Wildpark, (ca. 300m).

Essen gibt es im Wildpark-Kiosk (s. Öffnungszeiten).

Taschen und Rücksäcke können am Klettergarten auf eigenes Risiko verwahrt werden, für Wertsachen gibt es Schließfächer.

Standort:

hängt in erster Linie vom gewählten Event ab. Die meisten Team-Trainings finden im Wildpark Pforzheim am Klettergarten statt, ohnehin, wenn dieser Teil des Programms ist.  Bogenschießen , Floßbau und Seifenkistenbau finden entweder beim Kunden selbst (Unternehmen, Schule) oder einer externen Locations in Pforzheim und Umgebung statt.

(z.B. Schloßgarten Neuenbürg)